Weil man sich auch als Solopreneur organisieren muss, möchte ich heute ein wenig über Slack berichten. Nicht schon wieder ein kostenpflichtiges Tool, wirst du jetzt vielleicht denken. Aber ich möchte dir heute ganz speziell das aufzeigen, was du mit der kostenfreien Version von Slack bereits tun kannst.
Du kannst in der kostenlosen Version von Slack eine Menge machen, aber es gibt auch einige wichtige Einschränkungen im Vergleich zu den kostenpflichtigen Tarifen. Die Free-Version ist ideal für kleine Teams oder Projekte, die primär die grundlegenden Kommunikationsfunktionen benötigen.
Kernfunktionen und Einschränkungen
Die kostenlose Version von Slack bietet die Möglichkeit, mit deinem Team in einem zentralen digitalen Arbeitsbereich zusammenzuarbeiten. Du kannst so viele Kanäle erstellen, wie du möchtest, um Konversationen nach Projekten, Themen oder Abteilungen zu ordnen. Das ist der Hauptvorteil von Slack: Es hilft dir, Konversationen aus überfüllten E-Mail-Postfächern herauszuholen und zu strukturieren. 📧➡️💬
Einige der wichtigsten Funktionen, die in der kostenlosen Version enthalten sind, sind:
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10.000 durchsuchbare Nachrichten: Du kannst auf die neuesten 10.000 Nachrichten in deinem Teamverlauf zugreifen. Ältere Nachrichten werden archiviert und sind nicht mehr durchsuchbar, es sei denn, du entscheidest dich für ein Upgrade.
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10 App-Integrationen: Du kannst bis zu 10 Apps oder Dienste von Drittanbietern integrieren, wie z.B. Google Drive, Trello oder Asana. Das erlaubt dir, deinen Workflow zu automatisieren und wichtige Benachrichtigungen direkt in Slack zu empfangen.
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Video- und Sprachanrufe: Du kannst direkte Sprach- oder Videoanrufe mit einem anderen Mitglied deines Arbeitsbereichs führen. Gruppenanrufe sind jedoch nur in den kostenpflichtigen Tarifen verfügbar.
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Anpassbare Emojis und Profil-Status: Du kannst benutzerdefinierte Emojis erstellen und deinen Status anpassen, um deinen Kollegen mitzuteilen, ob du verfügbar, in einer Besprechung oder im Urlaub bist.
Wann die kostenlose Version ausreicht
Die kostenlose Version eignet sich hervorragend für:
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Kleine Teams oder Start-ups: Wenn dein Team aus nur wenigen Personen besteht und ihr noch keine komplexen Projekte verwaltet, sind die 10.000 Nachrichten meist ausreichend.
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Persönliche Projekte: Du kannst Slack auch nutzen, um deine eigenen Projekte zu organisieren oder mit einer Gruppe von Freunden zusammenzuarbeiten.
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Testen der Plattform: Bevor du dich für einen kostenpflichtigen Plan entscheidest, kannst du die kostenlose Version ausgiebig nutzen, um zu sehen, ob Slack die richtige Lösung für dein Team ist.
Wenn dein Team wächst oder ihr mehr erweiterte Funktionen benötigt, wie z.B. unbegrenzten Nachrichtenverlauf, Gruppen-Videoanrufe, Single Sign-On (SSO) oder erweiterte Sicherheitseinstellungen, wäre ein Upgrade auf einen bezahlten Plan (Pro oder Business+) sinnvoll.